Costa Rica Küste

Costa Rica und Kaffee

Der Kaffee ist für Costa Rica einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Denn die Landwirtschaft ist immer noch stark verbreitet. Neben Bananen

ist der Kaffee das bedeutendste Produkt. Schon seit dem 18. Jahrhundert wird er im Land in Zentralamerika angebaut. Mit circa 150.000 Tonnen pro Jahr ist Costa Rica der zehntgrößte Kaffeeexporteur der Welt.

Aus Costa Rica kommen viele verschiedene Kaffeesorten. Dies liegt an den Gegebenheiten des Landes. Zum einen sind dafür starke Temperaturunterschiede zuständig, anderseits liegt es auch an den verschiedenen Böden des Landes. So gibt es Kaffeeanbau an der Küste, allerdings auch an Vulkanen und bergischen Gebieten im Landesinneren. Die Bohnen bilden so teils völlig unterschiedliche Noten. Außerdem ist gerade der Vulkanboden sehr fruchtbar.

Dort gedeiht ein großer Teil der Bohnen in Costa Rica, da dort optimale Voraussetzungen für den Kaffee gegeben sind: nährstoffreicher Boden und milde Temperaturen. Eine weitere Besonderheit des Landes ist, dass sie nur Arabica anbauen. Der Anbau von Robusta ist in Costa Rica nämlich gesetzlich verboten. Der Grund dafür ist der Schutz der verschiedenen Arabica-arten. Außerdem hat die Regierung auch Umweltrichtlinien festgelegt, damit die Natur geschützt wird.

Besondere Bohnen

Durch die klimatischen Bedingungen, haben die Bohnen in Costa Rica besondere Eigenschaften. In den kühleren Gebieten des Landes gedeihen die Pflanzen etwas langsamer. Dadurch entwickelt sich ein leicht würziges Aroma. Allgemein ist der Kaffee aus Costa Rica allerdings eher mild. Dabei ist er besonders für seinen süßen Nachgeschmack bekannt.

Der Stellenwert des Kaffees ist im Land enorm hoch. Es gibt über 400 Millionen Kaffeebäume in Costa Rica bei 3,7 Millionen Einwohnern.

Bei der Aufbereitung des Kaffees werden in Costa Rica zwei Methoden verwendet: die Nassaufbereitung und die halbtrockene Aufbereitung. Die Fermentation dauert 2 bis 15 Stunden, je nach Höhenlage. Die Trocknung kann dann aufgrund des guten Klimas meist in der Sonne durchgeführt werden.

Großer Hauptabnehmer des Kaffes aus Costa Rica sind die USA, die bis zu 50% der Bohnen importieren. Die Hauptblüte der Bohne ist von April bis Juni. Die Ernten sind von Juli bis Februar.

Costa Rica weiß allerdings auch, wie es den Kaffee noch anderweitig einsetzen kann. Nach 30 Jahren werden die Bäume entwurzelt, um die Plantagen zu erneuern. Das Holz ist gerade bei lokalen Restaurants sehr beliebt, die mit traditionellen Holzfeuern kochen. Außerdem wird aus dem Holz auch Papier, Schmuck und Souvenirs hergestellt. Das Fruchtfleisch der Bohnen wird nach der Trennung auch als Dünger für die Plantagen verwendet.

Probleme in der Landwirtschaft Costa Rica’s

Es gibt Produktionsschwierigkeiten, da es viele Monsun-artige Regenfälle und Fluten gibt, die den Export erschweren.

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