Guatemala

Kaffeebohnen aus Guatemala

Der Geschmack von Kaffee variiert je nach Anbauland. Ein Kenner unterscheidet hier quasi wie beim Wein bestimmte Sorten und Stärken der Bohne. Auch die Verarbeitung der Kaffeebohnen wirkt sich auf den Geschmack aus. Ein Land aus dem viele Kaffeebohnen kommen ist Guatemala.  Wir werfen einen Blick auf die Besonderheiten der Bohne des Landes.

Gerade wirtschaftlich hat der Kaffee eine große Bedeutung für das Land in Zentralamerika. Mit der Textilindustrie und der Tourismusbranche ist die Agrarwirtschaft einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren des Landes. Und in letzterer hat der Anbau von Kaffee die größte Rolle.

Eine der hochwertigsten Bohnen

Spätestens 1750 kam der Kaffee mit den Jesuiten nach Guatemala. Seitdem hat er sich in die Kultur eingearbeitet und die Bohnen des Landes zählen zu den hochwertigsten weltweit. Zumindest bis zu den politischen Unruhen, die 1996 endeten. Seitdem versuchte das Land an die alten Erfolge anzuknüpfen, was es geschafft hat. Kaffee aus Guatemala zählt auch heute zu den besten der Welt.

Größtenteils wird Arabica, in bestimmten Höhenlagen im Südwesten aber auch ein kleiner Teil Robusta, angebaut.

Von der Arabica sind besonders häufig die Varietäten Bourbon und Caturra vorzufinden.

In der Kaffeesaison 2013/2014 betrug das Erntevolumen ganze 3,4 Millionen Säcke in denen jeweils 60 kg sind.

Besonderheiten Guatemalas

Die Besonderheit des Landes, die die Kaffeebohne so verlockend macht, sind die fruchtbaren Böden. Das liegt an den vielen noch aktiven Vulkanen. Dadurch kann Kaffee im ganzen Land angebaut werden, wodurch es eine Vielzahl an Geschmäckern gibt. Auf über 270.000 Hektar baut man in Guatemala Kaffee an. Von den Bergen bis in die Tiefenebenen und in den unterschiedlichsten Klimazonen. Dadurch überzeugen manche Bohnen durch natürliche Süße und dem Geschmack von Schokolade. Andere schmecken eher nach Zitrusfrüchten.

Allgemein weist aber jede Bohne aus Guatemala ein geschmacklich ähnliches Schema auf. Der Kaffee ist als besonders kräftig bekannt, ist aber gleichzeitig auch sehr mild. Eine sehr seltene geschmackliche Kombination. Abgerundet wird der Geschmack durch eine leicht rauchige Note und feine Säure.

Geerntet werden die Kaffeebohnen hauptsächlich von Hand. Dann werden die Bohnen einer Nassaufbereitung unterzogen. Die Fermentation dauert bis zu 36 Stunden. Durch das warme Klima trocknet der Kaffee meist in der Sonne, manchmal verwenden Arbeiter auch ein Trommeltrockner. Die Klassifizierung des Kaffees aus Guatemala findet nach Regionen statt, Anbauhöhen und Siebgröße. Die beiden Hauptabnehmer der guatemaltekischen Kaffeebohnen sind die USA und Deutschland.

Obwohl es sich bei den Bohnen aus Guatemala meist um die verbreitete Arabica handelt, hat der Kaffee trotzdem seinen Preis. Trotzdem hat die Bohne durch den nahrhaften Boden einen unverkennbaren Geschmack, weswegen der Kaffee aus Guatemela seinen Preis absolut wert ist.

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